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DAMIR MATAUŠIÆ

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Akademischer Bildhauer und Medailleur

Damir Mataušiæ wurde am 15. Juni 1954 in Zagreb geboren. Im Jahr 1974 machte er seinen Abschluß auf der Mittelschule für die angewandten Künste, Abteilung der bildenden und technischen Bearbeitung des Metalls. Im gleichen Jahr schrieb er das Bildhauerstudium auf der Akademie der bildenden Künste Zagreb ein. Sein Hochschulstudium beendete er 1979 auf der Abteilung für kleine Plastik und Medaillenkunst in der Klasse des Professors Želimir Janeš. Ab 1986 bis 1996 arbeitete er als Lehrer auf der Schule für die angewandte Kunst und Design in Zagreb, auf der Abteilung für das Gestalten des Metalls und ab dem Jahr 1996 unterrichtet er auf der Akademie der bildenden Künste – Bildhauerabteilung, als ordentlicher Professor auf der Studienrichtung Kleine Plastik und Medaillenkunst.

Von 2003 bis 2006 bekleidete Mataušiæ das Amt des Prodekans für die Verwaltung auf der Akademie der bildenden Künste Zagreb und ab 2006 war er, neben dem regelmäßigen Lehrunterricht, auch der Leiter des Nachdiplom-Lehrganges spezialisiert für kleine Plastik und Medaillenkunst.

Von 2006 bis 2007 war er Mitglied des Rektorkollegiums, in weiterer Zusammensetzung, als Vertreter des Rates des Kunsttätigkeitsfeldes der Universität Zagreb tätig und ab 2006 auch der Präsident des Ausschußes zur Verleihung des Preises »Vladimir Nazor« für die bildende angewandte Kunst, der höchsten kroatischen Auszeichnung in der Kultur.

Mataušiæ stellt seit dem Jahr 1974 aus. Er bereitete 23 selbstständige Ausstellungen, von denen die monographische Ausstellung in der Galerie Kloviæevi dvori in Zagreb die wichtigste ist.

Er nahm auf etwa 79 gemeinsamen Ausstellungen teil, unter anderen auch auf FIDEM (Internationale Ausstellung der Medaillen) in Paris, London, Budapest, Neuchâtel, Den Haag, Lissbon usw.

Es fanden 44 öffentliche Vorstellungen seiner Goldmedaillen statt – im Museumraum (Muzejski prostor) in der Galerie Kloviæevi dvori, im Stadtrathaus, im Palast Dverce, in der Kroatischen Nationalbank und anderen öffentlichen Räumen.

Er ist der Autor von 21 Jubiläumsmünzen der Republik Kroatien verwirklicht durch Wettbewerbe und geprägt in Gold und Silber, der im Umlauf stehenden Münze im Wert von 5 HRK mit den Motiven des glagolitischen Missals aus der Stadt Senj und acht verschiedenen Münzen im Wert von 25 HRK. Mataušiæ schuf als Erster in der ganzen Welt eine zwölfeckige bimetallische Münze mit Gelegenheitsmotiven. Die Jubiläumsmünze im Wert von 15 Euro für die Republik Irland ist ebenfalls sein Werk.

Er gestaltete mehrere öffentliche Preise in Bereichen der Kultur, des Sports und des öffentlichen Lebens (im Jahr werden 18 verliehen), sowie etwa 150 verschiedene in Gold geprägte Medaillen, insgesamt um 550 zweiseitige Medaillen und stehende Medaillen.

Mataušiæ ist der Autor der Dekankette der Akademie der bildenden Künste Zagreb, der Hochschule für Wirtschaftskunde Zagreb und der Bürgermeisterkette der Stadt Kostajnica, sowie des öffentlichen Mahnmals in Omišalj, anläßlich des Besuchs des Heiligen Vaters Johannes Paul II in der Stadt Rijeka.

Mataušiæ ist der Gewinner mehrerer Ausführungspreise im Bereich der Numismatik. Er gewann zahlreiche weitere Preise auf internationalen Wettbewerben (u.a. Österreich und Japan) und wurde durch den Erlaß des Präsidenten der Republik Kroatien mit »Danica mit dem Bild von Marko Maruliæ«, der Auszeichnung, die kroatische und ausländische Bürger für besondere Verdienste im Bereich Kultur bekommen, ausgezeichnet.

Er spezialisierte sich, indem er Projekte in den staatlichen Münzstätten in Wien und Budapest, sowie in der Königsmünzstätte in Cardiff ausführte.

Über Damir Mataušiæ wurde eine größere Anzahl kritischer Rückblicke in allen öffentlichen Blättern geschrieben, aber auch in spezialisierten Zeitschriften »Numizmatièke vijesti« (Numismatische Nachrichten), »The medal« und »Money Trend«. Im Jahr 1993 wurde in der Ausgabe der Bibliothek Prizma seine Monographie des Autors Feða Vukiæ veröffentlicht.

Im Jahr 1999 wurde von der Galerie Kloviæevi dvori und der Galerie Garestin, anläßlich seiner monographischen Ausstellung, die Gelegenheitsmonographie des Autors Bogdan Mesinger herausgegeben. Der Regisseur Eduard Galiæ drehte dazu einen Dokumentarfilm über seine Werke.

Der Großteil seiner Werke befindet sich im Archiv des Museums- und Galeriezentrums in Zagreb, weiterhin im Olympischen Museum in Lausanne, in der Sammlung des Vatikanischen Museums, sowie in zahlreichen musealen und privaten Sammlungen der Medaillen und der Numismatik, in Kroatien und im Ausland.

Er lebt und arbeitet in Zagreb.

www.matausic.net